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Malerei in Acryl

Meike Becker-Khalfaoui

Im Rückblick auf ihre Lebensgeschichte – so die Künstlerin – werden das Unterwegssein als Grenzgängerin zwischen den Kulturen und als Suchende, als Künstlerin und Gestalterin zum roten Faden des persönlichen Drehbuchs.

Kunst – Kulturen – reisen – malen – sich neu erfinden – Bilder – Spuren und Zeichen – aufbrechen – ankommen – bleiben – gehen – Ausstellungen – Brücken bauen – Religionen – Begegnungen – Nahes und Fernes – Verbindungen schaffen – andere künstlerisch begleiten ….

Diese Begriffe ziehen sich wie ein klar erkennbares Muster durch die Biografie der Künstlerin.

Meike Becker-Khalfaoui, dipl. Grafikerin und dipl. Kunsttherapeutin, 1959 in Westerstede
geboren und dort aufgewachsen, ist seit 1996 als frei schaffende Malerin tätig (regelmässige
Ausstellungstätigskeit in Deutschland und der Schweiz).

Das zentrale Thema ihrer Malerei definiert die Künstlerin als „Zwischenwelten“, als seelische Räume oder Aufenthaltsorte, die sich zwischen Himmel und Erde bewegen.

Ihre Bildsprache der „Schicht- und Kratzmalerei“ lässt den Menschen im Kontext seiner Kultur- und Entwicklungsgeschichte, seine über Jahrhunderte eingraphierten Zeichen und Spuren erahnen. Das Geheimnisvolle, Neblige, Transzendente wird in der Komposition – insbesondere in der Oberflächenstruktur der Werke spürbar, wobei der letzte Schleier jedoch nicht gelüftet wird.
Archetypisches und Symbolisches werden angedeutet – Verborgenes wird sichtbar.
Der interessierte Betrachter der Werke wird auf Entdeckungsreise geschickt.

Lebensspur und Malspur sind unmittelbar miteinander verknüpft.
Nach zahlreichen Stationen in verschiedenen Ländern ( USA, England, Spanien, Tunesien, Russland, Türkei) und 21 Jahren in der Schweiz kehrte Meike Becker-Khalfaoui 2013 in ihre norddeutsche Heimat zurück, lebt und arbeitet in Oldenburg und ist seit 2013 Mitglied im BBK Oldenburg.